De Klocklüders St. Martinus

1990 wurde das heutige Läutebrauchtum durch die "De Klocklüders" - Vereinigung der Glöckner an der Stifts- und Pfarrkirche St. Martinus (seit 1360) wiederbelebt. Die Gründertafel im Turm zeugt davon.

Hochdeutsch beudetet "Klocklüders": Läuteküster. Urkundlich werden die Klocklüders von St. Martinus bereits im Jahre 1361 erwähnt. Früher waren mehrere Männer unter einem hauptamtlichen Glöckner angestellt und für den alltäglichen Läutedienst veranwortlich.

Die größte Glocke im Glockenstuhl ist die an der Ost-wand befindliche Marienglocke.

Mehr als 50 Zentner schwer und nach ihren Vorgängerinnen benannt.

1970 wurde das Geläute elektrifiziert. Das alte Glöckneramt war mit diesem Schritt in die Moderne nicht mehr erforderlich. Gleichzeitig verschwanden mit dem Handläuten aber auch gebräuchlich gewesene Läuteweisen.

Glücklicherweise wurde durch den Kirchenvorstand 1970 beschlossen, die Läutemaschinen derart zu modifizieren, dass das in Nottuln bekannte Beiern technisch weiterhin möglich sein sollte.

Seit dem 1. Fastensonntag 1990 wird in St. Martinus unter der Regie der "Klocklüders" wieder an Feiertagen und besonderen Anlässen mit der Hand geläutet.

Der Klang und die Läuteweise ist unver-kennbar. Die Glocken sind dabei die Instrumente der "Klocklüders". Ein
wichtiger Bestandteil ist hierbei die Beier- anlage.

Die Stifts- und Pfarrkirche St. Martinus verfügt über vier Glocken. Die größte Glocke ist die Marienglocke.

3 Glocken:
c', 159 cm, Bronze, 1947, Petit und Edelbrock, Gescher,
d', 130 cm, Bronze, 1754, Fredericus Schweys, Münster,
e', 115 cm, Bronze, 1783, Andreas Mabilo.

Die vierte aus dem Jahre 1512 stammende Johannisglocke hängt in der Spitze der prachtvollen Barockhaube.

Kontakt:
Herr Karl Hauk-Zumbülte, Telefon: 02502/1594.

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