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Ein Dienst am Toten für die Lebenden

2020-09-30-Beerdigungspastoral-StMartin-Nottuln

Foto: Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe
Pfarrdechant Norbert Caßens beauftragte am Sonntag, den 04.10. Margret Hattrup und Ulrich Suttrup (von links) für den Trauer- und Begräbnisdienst in der Pfarrei St. Martin.

Ein Liebesdienst am Nächsten. So verstehen Margret Hattrup und Ulrich Suttrup ihr neues Ehrenamt in der Pfarrei St. Martin in Nottuln. Am Sonntag, 4. Oktober, erhalten sie die Beauftragung für den Trauer- und Begräbnisdienst sowie den Segen für ihre künftige Aufgabe von Pfarrdechant Norbert Caßens im Gottesdienst um 11.15 Uhr in St. Martinus.
„Als mich unser Pfarrer gefragt hat, ob ich mir diese Aufgabe vorstellen kann, habe ich länger nachgedacht“, berichtet Hattrup. Die 67-Jährige, die bis zum Ruhestand als Kinderkrankenschwester in der Universitätsklinik in Münster gearbeitet hat, engagiert sich bereits in verschiedenen Bereichen von der Eine-Welt-Arbeit bis zur Ökumene. „Ich war zwiegespalten. Auf der einen Seite finde ich es gut, die weibliche Seite in diesem Dienst zu vertreten, auf der anderen Seite unterstütze ich als Laie den Mangel. Letztendlich war für mich entscheidend, dass der Trauer- und Begräbnisdienst ein Dienst am Nächsten ist“, berichtet sie von ihrer Entscheidungsfindung. Aber auch das Wissen um ein offenes Seelsorgeteam, mit dem sie zukünftig arbeiten werde, habe ihre Entscheidung beeinflusst. „So konnte ich ‚Ja‘ zu der neuen Aufgabe sagen. Ich möchte Nähe geben, einen würdevollen Abschied gestalten und Trost spenden – das macht meinen Glauben aus.“
Auch Ulrich Suttrup hat nach der Anfrage seines Pfarrers zunächst um Bedenkzeit gebeten. „Ich habe einen Freund gefragt, ob er es sich vorstellen könne, von mir beerdigt zu werden. Seine Antwort war: ‚Ja‘. Außerdem habe ich lange mit meiner Ehefrau darüber gesprochen. Sie ist meine beste Beraterin“, verrät der pensionierte Schulleiter und Religionslehrer, der sich im Pfarreirat engagiert. Aber auch persönliche Gründe, Erfahrungen mit Tod und Trauer hätten ihn schlussendlich bewegt, zuzusagen. „Das ist ein Feld, auf dem ich mich weiterentwickeln kann“, sagt der 68-Jährige und fügt hinzu: „Die Anfrage habe ich als Herausforderung gesehen und sie angenommen.“
Beide sind sich einig, dass diese Aufgabe ein Dienst am Toten für die Lebenden sei. „Damit sie gestärkt werden. Zudem ist es ein Dienst für das Team und die Pfarrei, in der wir leben dürfen“, betont Hattrup. Sie möchte ein positives Bild von Kirche weitergeben, Trost spenden und Hoffnung geben in einer schwierigen Situation.
Die fundierte Ausbildung für den Trauer- und Begräbnisdienst, die vier dreitägige Module, drei Tagesveranstaltungen sowie drei Eignungsgespräche verteilt auf acht Monate umfasste, habe ihnen ein gutes Rüstzeug gegeben. Zu den Inhalten gehörte es, sich mit dem eigenen Glauben sowie mit dem christlichen Verständnis von Tod und Auferstehung auseinanderzusetzen. Ebenso standen beispielsweise rechtliche Grundlagen, der Ablauf von Begräbnisfeiern alsauch Rollenspiele, in denen sie sich praktisch auf Trauergespräche und -ansprachen vorbereiten konnten, auf dem Programm.
Caßens ist glücklich, dass sich Hattrup und Suttrup für diese anspruchsvolle Aufgabe entschieden haben. „Wir sehen uns als selbstsorgende Gemeinde und wollen den Beerdigungsdienst auf breitere Füße stellen“, berichtet der Pfarrdechant. Bereits seit einem Jahr leiten Elisabeth König und Heinz Hoffschröer Begräbnisse. „Mit ihnen haben wir erste Erfahrungen gesammelt. Die Gemeinde hat die beiden Ehrenamtlichen sofort akzeptiert“, freut sich Caßens über die vielen positiven Rückmeldungen. Das beträfe besonders die Trauergespräche, für die sich die Aktiven viel Zeit nähmen. „Unsere Ehrenamtlichen geben mit ihrem Dienst ein wirkliches Glaubenszeugnis. Für mich sind das pfingstliche Erlebnisse, wenn sich Ehrenamtliche bereit erklären, eine solche verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen. Aber auch, dass die Menschen, die von einem Trauerfall betroffen sind, so offen und gern diesen Dienst annehmen. So gehen wir auf einem pfingstlichen Weg in die Zukunft“, ist Caßens überzeugt.


Maria 2.0: Sternwanderung mit anschließendem Gottesdienst am Longinusturm

Zu einer gemeinsamen Aktion lädt die Bewegung „Maria 2.0“ aus Nottuln und Havixbeck und der Bewegung „Macht.Kirche.Neu“ aus Billerbeck alle Frauen und Männer am Samstag den
26. September
ein. „Wir wollen ein Zeichen setzten für Verbindung, für eine gleichberechtigte Kirche, die Menschenwürde achtet und niemanden ausschließt, die Charismen und Berufungen fördert, auch bei Frauen. Eine Kirche, die Machtstrukturen aufbricht und verändert. Dafür machen wir uns auf Weg, auf dem wir Freude und Kraft schöpfen möchten“, heißt es in der Pressemitteilung.  In jeder der drei Gemeinden gibt es eine Quelle, aus der die Teilnehmenden Wasser schöpfen, das im anschließenden Gottesdienst am Longinusturm zusammengeführt wird als gemeinsames zum Thema: „Ihr werdet Wasser schöpfen, voll Freude aus den Quellen des Heils!“  Die Sternwanderung startet in Nottuln um 14.00 Uhr am Brunnen auf dem Stiftsplatz. Nach dem Besuch der Steverquelle, ca. 15.20 Uhr, geht es den Berg hinauf zum Longinusturm, wo um 16.00 Uhr ein gemeinsamer Gottesdienst der drei Baumbergegemeinden gefeiert wird. Die Teilnehmenden werden gebeten, die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten,

Gottesdienst am Longinusturm am Samstag den 26.09.2020 (PDF)


Massnahmen in der Corona-Pandemie

Augfrund der Corona-Pandemie müssen auch wir uns als Gemeinde auf Einschränkungen einstellen. Am 18.08. traf erneut der Krisenstab zusammen, bestehend aus dem Seelsorgeteam und Vetretern der beiden Leitungsgremien, Kirchenvorstand und Pfarreirat zusammen, um u.a. über Lockerungen zu beraten. Die bei diesem Treffen getroffenen Massnahmen haben wir in einem aktualisierten Katalog zusammen gefasst. Das nächste Treffen wird am 17.09. stattfinden. mehr erfahren >>>


Pfingstpfarrbrief 2020

pfarrbrieftitel-p2020Der neue Pfingstpfarrbrief ist fertig. Er erscheint zu Pfingsten und wird am Wochenende und den ersten Tagen der Woche vor Pfingsten in alle Haushalte verteilt.

Wir möchten uns bei all denen bedanken, die sich trotz der widrigen Umstände durch die Corona-Krise aktiv an der inhaltlichen Ausgestaltung beteiligt haben.

Ihre Pfarrbriefredaktion


Wie hältst Du's mit der Todsünde?

predigtreihe-todsuende-2020Predigtreihe in der Fastenzeit.

Für vier der fünf Fastensonntage hat unser Seelsorgeteam eine ganz besondere Predigtreihe vorbereitet. Die Predigten zu dem Thema "Wie hältst Du's mit der Todsünde" sind zu hören jeweils samstags um 17:00 Uhr in Appelhülsen und 18:30 Uhr in Nottuln, sonntags um 08:30 Uhr in Schapdetten, 10:00 Uhr in Darup und 11:15 Uhr in Nottuln. Weitere Informationen auch zu weiteren Angeboten in der Fastenzeit entnehmen Sie bitte dem Infoflyer.

Flyer-Fastenzeit-Ostern-2020 (PDF)

 

Aufzeichnungen der Predigtreihe

 

01.03.2020 - Einführung und Hochmut, Pfarrdechant Norbert Caßens

 

08.03.2020 - Habgier und Wolllust, Pfarrer Franz Anstett

 

15.03.2020 - Missgunst und Trägheit, Pastoralreferentin Michaela Bans

 

22.03.2020 - Völlerei und Zorn, Pastoralreferent Philipp Lammering

Die 4. Fastenpredigt auch als Textversion (PDF)

 


Ferienfreizeit Schapdetten 2020

Ferienlager Schapdetten 2019 Bild

Wir fahren vom 03.08. bis 10.08. (das ist die letzte Woche der Sommerferien) in den Hager Hof in Belm-Vehrte. Mitfahren dürfen Kinder und Jugendliche im Alter von 6 – 14 Jahren. Anmeldungen sind ab Samstag, 07.12.2019 möglich. [mehr]


Firmung 2020

Im Jahr 2020 wird die Firmung nicht wie sonst im Mai/Juni stattfinden. Wir feiern die Firmung an einem Samstag im Herbst bzw. Spätherbst. Der genaue Termin wird erst Anfang des Jahres vom Weihbischof bestätigt. Wir werden ihn dann schnellstmöglich über die Presse bekanntgeben. Die Firmvorbereitung wird in 2020 nach den Sommerferien beginnen. Vor den Sommerferien gehen für alle, die es betrifft, die Infobriefe raus und wir laden zu den ersten Infotreffen . [Philipp Lammering]


Maria 2.0

logo-maria20Aufstehen für eine gerechte, geschwisterliche Kirche,
in der wir unseren Glauben authentisch und in der Gemeinschaft leben können, eine Kirche, in der niemand ausgegrenzt wird, das ist das Anliegen von Maria 2.0. Immer mehr Christen treten aus der Kirche aus. Sexueller Missbrauch, Vertuschung, Machtmissbrauch ...


Dafür "gehe ich fischen" - Kommen SIE auch mit?

22son18predigtIm Rahmen eines Gottesdienstes zum Partnerschaftsjubiläum 35 Jahre Städtepartnerschaft Notttuln - Saint Amand-Montrond hält Pfarrdechant Norbert Caßens eine flammende "Europa-Predigt" und bekam dafür lauten Beifall und viel Zuspruch am Ende des Gottesdienstes, als er die Teilnehmer persönlich verabschiedet. Er bezieht sich dabei auf das Johannes-Evangelium 21., 1-1, in dem Jesus sich zum dritten Mal den Jüngern offenbart. Den Predigttext finden Sie hier zum Download. (PDF)

Gottesdienstordnung

Gottesdienstordnung

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Aktuelle Pfarrmitteilungen »

Massnahmen in der Corona-Pandemie

Augfrund der Corona-Pandemie müssen wir uns als Gemeinde an vielen Stellen auf Einschränkungen einstellen. Der Krisenstab traf zuletzt am 06.10. zusammen, bestehend aus dem Seelsorgeteam und Vetretern der beiden Leitungsgremien, Kirchenvorstand und Pfarreirat, um zu beraten. Das nächste Treffen wird am 29.10. stattfinden.

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Firmung 2020

In diesem Jahr findet die Firmung in unserer Gemeinde auf eine etwas andere Art statt. Weitere Informationen zur Firmung findet Ihr hier >>

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Weihnachtspfarrbrief

Der Weihnachtspfarrbrief für 2020 ist in Vorbereitung - Wir freuen uns über Ihre Beiträge bis zum Redaktionsschluss am 13. November.

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