Katholische Pfarrgemeinde St. Martin Nottuln

Ideen auf der Pättkestour

Der Leitgedanke für seine Predigt rumort schon seit Wochen in ihm. Endgültige Form wird sie aber erst am Karsamstag annehmen. Weil die Tage davor noch Impulse geben.

Die besten Ideen kommen ihm unter der Dusche, gesteht Pfarrdechant Norbert Caßens. - Oder auf einer Pättkes Tour -
Und eine gute Idee braucht er jedes Jahr. Er braucht etwas, das die ganze Woche von Palmsonntag bis Ostersonntag trägt.
"Das kann man nicht trennen", sagt er. "Du kannst nicht das Happy End feiern, ohne vorher den Weg des Leidens Jesu mitgegangen zu sein."

Wenn er Menschen in der Osternacht das erste Mal in der Woche begegne, denkt er sich oft: "Schade, ihr habt etwas verpasst und könnt die emotionale Wucht dieser Tage nicht wirklich empfinden." Irgendwann hat es auch in diesem Jahr bei ihm "Knack" gemacht, und er hatte seine Grundidee: Als er das Ringen des Papstes mit seiner Kurie um das päpstliche Schreiben "Amris laetitia" erlebt hat. "Ich sehe da mit Blick auf die vielen unterschiedlichen Lebenssituationen wirklich eine Realitätsverweigerung bei einigen Kardinälen und Bischöfen."

"Lebensbrüche" - das ist deshalb schon seit einigen Monaten der Gedanke, mit dem er "schwanger geht". Der solle alle Liturgien in der Kar- und Osterwoche durchziehen. Auf der Suche nach einem Symbol dafür ist er schon fündig geworden: "Tonscherben." Die Krüge sollen am Ende der Gründonnerstags-Messe zerschlagen werden und am Karfreitag ihren Platz unter dem Kreuz finden. "Ostersonntag will ich in meiner Predigt dann über Heilung und Vergebung sprechen - nicht ohne die Wunden und Narben in den Blick zu nehmen,
die nach Lebensbrüchen bleiben."

Auch Gebete, Lieder und Gedichte werden sich an dieses Symbol anlehnen. "Aber nun, Herr, du bist unser Töpfer, und wir alle sind deiner Hände Werk. (Jes 64,7)" Dieses Bibelwort ist ihm bereits in den Sinn gekommen. Weitere Ideen werden folgen. "Wahrscheinlich noch bis Karsamstag", sagt Caßens. "Weil die Erlebnisse der Kartage neue Impulse bringen werden." Die erhofft er sich auch von seiner kleinen Wandertour über den Ludgerus-Weg Richtung Darup, die er geplant hat. "Auf so einem Pättken passiert viel, was Goggle mir nicht verraten kann."

Wort der Woche

20. Sonntag im Jahreskreis

"Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.“

Evangelium: Johannes 6, 51 - 58

Jakobspilgerweg Nottuln

Auch in Westfalen gibt es weitere Wege der Jakobspilger nach historischem Vorbild. Der Weg führt von Bielefeld über Münster, Schapdetten, Nottuln und Darup nach Wesel. Hier schließt der Weg an die Pilgerstrecke am ... mehr

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